
Alles begann 2022
Sechs Monate Elternzeit mit unseren Kindern. Erst Indonesien, dann Neuseeland. Was mir rückblickend besonders in Erinnerung blieb, war die Herzlichkeit der Menschen in Indonesien und die Naturverbundenheit der Neuseeländer. Überall begegneten uns dort Bienenprodukte. Bienenpollen und Gelee Royale kannte ich bereits, weil ich mich schon immer für natürliche Produkte interessierte, aber von Manuka Honig hörte ich zum ersten Mal.
Zurück in Deutschland, im Job, die Kinder in der Kita und gefühlt ständig krank. Kita, zu Hause, Kita – in Endlosschleife. Ich erinnerte mich an Manuka und begann, ihn in unseren Alltag einzubauen - im Müsli, im Joghurt, im Tee. Ich wollte etwas Natürliches für meine kleine Familie, statt hochverarbeiteter Lebensmittel, Industriezucker und künstlicher Süßstoffe. Also versuchte ich es mit Manuka. Und ja, es wurde besser. So wurde der Honig Bestandteil unseres Alltags und letztlich der Grund, warum kiaora Mānuka entstand.

Ein Manuka wie kein anderer
Mit den in Deutschland erhältlichen Produkten war ich nie wirklich zufrieden. Plastikverpackungen, geschmacklich nie wie das Original aus Neuseeland, mal zu süß, mal zu flüssig, mal unangenehm rauchig. Und das alles Entscheidende, wirklich umfassende Laboranalysen zu bekommen war teilweise echt schwierig. Entweder fehlten sie vollständig oder sie waren lückenhaft und wiesen bis auf den MGO-Gehalt nichts weiter aus.
Das wollte ich besser machen und tat mich deshalb mit einem guten Freund zusammen, um echten hochwertigen Manuka Honig nach Deutschland zu bringen. So, wie ich ihn aus Neuseeland kannte. Wir telefonierten nächtelang mit Exporteuren in Neuseeland, schrieben unzählige E-Mails, arbeiteten uns quer durch Fachforen und Kontakte. Von dort ging es weiter zu Importeuren und Abfüllern in Deutschland. Weitere Gespräche, jede Menge Proben und noch mehr Laboranalysen.

Von Neuseeland bis ins Glas
Die ersten Testgläser machten Hoffnung: Geschmacklich gut, MGO Nachweis korrekt. Doch es gab einen Haken: Die Frische stimmte oft nicht mit den strengen Anforderungen in Deutschland überein. Auf dem langen Transportweg von Neuseeland wird der Manuka oft zu warm, weil er nicht richtig gelagert und zu hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Manchmal ist es eben nicht genug, wenn ein Produkt am Ursprungsort hervorragend ist. Es muss hier noch genauso gut ankommen. Und das muss durch Labortests in Deutschland bestätigt werden.
Die Qualitätsanforderungen der EU sind noch ein Stück höher als in anderen Regionen der Erde. Deshalb suchten wir weiter und fanden schließlich ein kleines deutsches Traditionsunternehmen, das bereits mit kleinen familiengeführten Imkereien in Neuseeland zusammenarbeitete und dass uns so umfangreiche Laboranalysen liefern konnte, wie wir sie bis dato noch bei keinem anderen Anbieter gefunden hatten - it’s a Match, würde man heute sagen.

Echt. Rein. kiaora Mānuka
Ab diesem Moment war klar: Das ist unser Weg. Und nach einer langen Anlaufphase halten wir endlich das erste Mal unser fertiges Produkt in den Händen. Wir sind ein kleines Team in Deutschland, das hohe Ansprüche hat – vielleicht manchmal zu hohe. Aber wir wollen ein Produkt, hinter dem wir wirklich stehen können. Mit Ehrlichkeit, mit Transparenz und ohne Kompromisse bei der Qualität. So sieht unsere Gründungsgeschichte aus. Unperfekt begonnen. Mit viel Recherche, viel Arbeit und einem klaren Ziel: Manuka Honig, so wie er sein sollte.

